Eisenmangelanämie – Ursachen, Symptome und Behandlung

Bei der Eisenmangelanämie handelt es sich um Blutarmut, die dadurch verursacht wird, dass dem Körper Eisen fehlt. Eisen ist ein wichtiger Baustein zur Bildung von Blutkörperchen. Obwohl nur etwa 3 Gramm Eisen im menschlichen Körper gebunden sind und der Bedarf gering ist, ist eine solche Eisenmangelanämie in bestimmten Lebenssituationen nicht ungewöhnlich.

Eisenmangelanämie Ursachen

Eine Unterversorgung tritt dann auf, wenn die zugeführte Menge von Eisen nicht ausreichend ist, um den Bedarf zu decken. Ein erhöhter Bedarf tritt auch dann auf, wenn es zu einem stetigen, nennenswerten Blutverlust kommt. Bei Frauen kann eine übermäßige, monatliche Regelblutung für eine Eisenmangelanämie verantwortlich sein. Selbst über den Stuhlgang geht ein geringer Anteil Eisen verloren. In einigen Lebensumständen ist der Bedarf an Eisen allerdings besonders hoch: Dazu zählen die Schwangerschaft oder Wachstumsphasen. Schwieriger zu erkennen sind innere Blutungen im Magen-Darm-Trakt, die erst durch den Eisenmangel entdeckt werden. Weitere Ursachen können eine zu eisenarme Ernährung sein oder eine Störung der Fähigkeit, Eisen aus der Nahrung aufnehmen zu können.

Eisenmangelanämie Symptome

Äußerlich auftretende Symptome können eine Eisenmangelanämie anzeigen. Das Gesicht und die Haut sind sehr blass. Außerdem treten häufig Risse der Haut auf. Besonders anfällig für die Hautrisse ist die Partie der Mundwinkel. Die Schleimhäute im Mund können schmerzen, ein typisches Symptom ist ein schmerzhafter Punkt an Zunge oder Zahnfleisch. Bei einer noch deutlicheren Mangelerscheinung können auch Schwindelgefühle und Antriebslosigkeit sowie Niedergeschlagenheit die Folge sein. Liegen einige dieser Anzeichen vor, ist eine Blutuntersuchung beim Arzt ratsam. Ein Prüflabor kann den Eisengehalt im Blut feststellen und so eine Eisenmangelanämie erkennen.

Eisenmangelanämie Behandlung

Ist die Eisenmangelanämie ernährungsbedingt, neigt eine Umstellung der Ernährung auf Lebensmittel, die einen besonders hohen Anteil an Eisen haben. Neben Petersilie enthalten getrocknete Früchte oder Nüsse viel Eisen. Daneben muss auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C geachtet werden, weil dadurch die Aufnahme von Eisen durch die Nahrung verbessert wird. Bei stärkeren Mangelerscheinungen kann der Arzt Präparate verschreiben, die den Körper ausreichend versorgen. Weil ein sehr starker Eisenmangel sogar gefährlich werden kann, ist es in einigen Fällen notwendig, Eisen über die Venen zu spritzen.